Digital statt Papier: Rettungsdienst setzt auf Tablets

Veröffentlichungsdatum17.03.2026Lesedauer1 Minute
Rotes Kreuz

BEZIRK GRIESKIRCHEN. Seit Mitte Dezember erfolgt die Dokumentation im 

Rettungsdienst nicht mehr auf Papier, sondern digital über Tablets. Das Rote Kreuz 

spricht von einer enormen Arbeitserleichterung und mehr Fokus auf Patient:innen. 

Beim Roten Kreuz im Bezirk Grieskirchen heißt es endlich: Digital statt Papier. Seit Ende 

letzten Jahres setzt man dort auf elektronische Dokumentation per Tablet. Die Schulung aller 

freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen koordinierte Bezirksrettungskommandant 

Samuel Humer. 

Seit Beginn des Rettungsdienstes wurde alles, was im Dienst geschieht, per Hand 

protokolliert. Diese Protokolle wurden anschließend digitalisiert, verrechnet und archiviert. 

Dies ist jetzt Geschichte. „Nun können wir transportrelevante Daten in Echtzeit erfassen und 

Abläufe automatisieren. Für uns ist das eine enorme Arbeitserleichterung“, freut sich Humer. 

Das Tablet schafft zudem eine digitale Verbindung mit der Leitstelle: „Alle wichtigen Daten, 

die wir vor Ort eintragen, sehen die Kollegen und Kolleginnen der Leitstelle sofort und auch 

wir sehen Aktualisierungen in Echtzeit, natürlich datenschutzkonform.“ All das war bisher nur 

mittels Anrufs oder Funkspruch möglich. 

„Die Digitalisierung ermöglicht uns mehr Fokus auf die Patientinnen sowie Patienten und 

spart wertvolle Zeit“, zeigt sich Bezirksgeschäftsleiterin Martina Doblhofer erfreut. In Zukunft 

sollen auch Protokolle oder Medikamentenlisten direkt an das zuständige Krankenhaus 

weitergeleitet werden können. „Daran arbeiten wir auf Hochtouren“, so Humer.

Foto: Der Rettungs- und Krankentransport des Roten Kreuzes setzt auf Digitalisierung. 

Credits: ÖRK, Grieskirchen

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