BEZIRK GRIESKIRCHEN. Seit Mitte Dezember erfolgt die Dokumentation im
Rettungsdienst nicht mehr auf Papier, sondern digital über Tablets. Das Rote Kreuz
spricht von einer enormen Arbeitserleichterung und mehr Fokus auf Patient:innen.
Beim Roten Kreuz im Bezirk Grieskirchen heißt es endlich: Digital statt Papier. Seit Ende
letzten Jahres setzt man dort auf elektronische Dokumentation per Tablet. Die Schulung aller
freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen koordinierte Bezirksrettungskommandant
Samuel Humer.
Seit Beginn des Rettungsdienstes wurde alles, was im Dienst geschieht, per Hand
protokolliert. Diese Protokolle wurden anschließend digitalisiert, verrechnet und archiviert.
Dies ist jetzt Geschichte. „Nun können wir transportrelevante Daten in Echtzeit erfassen und
Abläufe automatisieren. Für uns ist das eine enorme Arbeitserleichterung“, freut sich Humer.
Das Tablet schafft zudem eine digitale Verbindung mit der Leitstelle: „Alle wichtigen Daten,
die wir vor Ort eintragen, sehen die Kollegen und Kolleginnen der Leitstelle sofort und auch
wir sehen Aktualisierungen in Echtzeit, natürlich datenschutzkonform.“ All das war bisher nur
mittels Anrufs oder Funkspruch möglich.
„Die Digitalisierung ermöglicht uns mehr Fokus auf die Patientinnen sowie Patienten und
spart wertvolle Zeit“, zeigt sich Bezirksgeschäftsleiterin Martina Doblhofer erfreut. In Zukunft
sollen auch Protokolle oder Medikamentenlisten direkt an das zuständige Krankenhaus
weitergeleitet werden können. „Daran arbeiten wir auf Hochtouren“, so Humer.
Foto: Der Rettungs- und Krankentransport des Roten Kreuzes setzt auf Digitalisierung.
Credits: ÖRK, Grieskirchen
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